Teufelsee - Wildalpen

 

Ausgangspunkt: 

Ziel: 

Zeit:

Länge:

Sonstiges:

Hundetauglich:

Ausrüstung:

Schwierigkeit:

 

Parkplatz Wildalpen, 610 Meter Seehöhe

Teufelsee, 1.090 Meter Seehöhe

ca. 8 Stunden Gesamtgehzeit 

ca. 20 km

GPS wäre bei der Suche hilfreich

ja

festes Schuhwerk und genügend Wasser!!!

recht einfacher Weg, aber schwer zu finden!

 

An einem der entlegendsten Plätze der Steiermark, liegt der Teufelssee unterhalb des Brandsteins im nordwestlichen Teil des Hochschwabmassivs. Er ist nur zu Fuß erreichbar und darüber hinaus auch nicht einfach zu finden. In einer riesigen Trichterdoline liegend, auf zwei Seiten von lotrechten Felswänden und auf den anderen beiden von echtem Urwald umgeben ist er von einer seltenen Mystik umwoben. Kaum ein Windhauch kräuselt je das schwarzgrüne Gewässer, dessen Wasserspiegel unerwarteten Schwankungen unterworfen ist. Und dennoch: Für alle die gut zu Fuß sind und sich nach einer guten Karte auch orientieren können, ist das Gewässer durchaus zu finden.

Sagen

Der Teufel selbst, wusch sich im See: Als der Teufel sich einmal lange Zeit auf der Erde herumgetrieben und viele Untaten verübt hatte, wurde er so schwarz, dass er darüber selbst heftig erschrack. Sofort eilte er zum See am Fuß des Brandsteins, um sich dort weiß zu waschen. Seither ist das Seewasser schwarz.

Der Teufel kühlte sich im See ab: Ein Schuster, der zur Almzeit oberhalb des Sees den Sennerinnen die Schuhe ausbessern musste, wurde dieser Arbeit bald überdrüssig und versprach seine Seele dem Teufel, wenn dieser für ihn die Arbeit übernehmen würde – allerdings mit der Bedingung, dass der Teufel die Schuhe nur im Winter flicken dürfe. Wenn nun ab und zu jemand im Winter zum See kam, sah er dort den Teufel zähneklappernd am Eis sitzen und Schuhe flicken. Das wurde aber auf Dauer selbst dem Teufel zu viel, er kündigte den Vertrag auf und sprang in grenzenloser Wut in den See um sich abzukühlen. Seither ist das Seewasser schwarz.

Hier ist es unheimlich…: Wenn Jäger am See vorüber gingen, sahen sie manchmal dort den Teufel wie er übermütig Purzelbäume schlug und ihnen zurief „Heut kriagts nix!“ – und tatsächlich an diesem Tag gab es kein Schussglück. Ein Kräuterweibl, das sich einst weit oberhalb des Sees zum Schlafen niedergelegt hatte, erwachte knapp am Rande des Wassers. Von da an mied sie den See, weil es dort nicht geheuer sei.

(Quelle: http://austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Bibliothek/Eine_Auswahl_aus_

den_sch%C3%B6nsten_Seen_%C3%96sterreichs/Steiermark/Teufelssee_(20))

Anreise:
In Wildalpen in Richtung Hinterwildalpen/Winterhöh abbiegen und nach ca. 700 Metern links in Richtung Sauna abbiegen, nach ca. 300 Metern erreicht man den Parkplatz.

Wegbeschaffenheit:
Straße, Forstweg, Schutt, Steine, unmarkierte Steige

Wegbeschreibung:
Eine Wegbeschreibung ist fast sinnlos, so genau kann man es nicht beschreiben.
Ich versuche es aber trotzdem:
Vom Parkplatz folgt man der Straße bis zu einer Weggabelung bei Siebensee, hier den unmarkierten Weg nach rechts nehmen, nach wenigen Metern teilt sich der Weg nochmals, auch hier den rechten Weg nehmen. Bei der nächsten Gabelung wieder den rechten Weg nehmen.
Auf einer Seehöhe von ca. 1230m ist die nächste Abzweigung, hier den linken Weg nehmen und diesem fast ans Ende folgen, der letzte Teil geht bergab, ist trotzdem richtig.
Kurz vor dem Ende des Forstweges (Weg macht eine starke Rechtskurve) in den Wald gehen (Ansatz einer Forststraße aber komplett verwachsen) und dann in den Graben absteigen bis man zu einem Jagdsteig kommt. Diesem in südlicher Richtung folgen bis man nach kurzer Zeit zum Teufelssee gelangt.

Der weitere Weg vom Südufer des Sees fürt östlich zu einem Schuttfeld, wenn dieses bewältigt ist führt der Weg links in den Wald (guter Jagdsteig), bei einer Verzweigung links halten. Über eine Hangquerung kommt man zur Seltenheim Jagdhütte. Hier östlich dem Jagdsteig weiter folgen, bei der nächsten Weggabelung links halten und immer in Richtung NO weiter bis man zu einem Forstweg gelangt welcher zum Kreuzpfäder führt.
Von hier dem Weg Nr. 829 nach Winterhöh/Wildalpen folgen, dieser führt am Antonikreuz vorbei zum Hartlsee und weiter nach Winterhöh.
"Viel Spaß beim Weg suchen"


Quelle: http://www.ksuppan.at/cms/bergtouren/151-teufelssee-wildalpen.html

 

 


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